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Performance11. September 2026/9 min Lesezeit

Sponsored Products laufen ab 17. September auch außerhalb von Amazon: was du jetzt entscheiden musst

Amazon hat europäische Werbetreibende per Mail informiert: Ab dem 17. September 2026 können Sponsored-Products-Kampagnen auch außerhalb von Amazon ausgeliefert werden, auf Websites und Apps von Drittanbietern wie Pinterest, sowie über Content Creator aus dem Amazon Influencer-Programm. Die Einstellung ist standardmäßig aktiv, deine Gebote und Budgets bleiben unverändert. In den USA läuft das Programm seit Ende 2023, seit August 2026 auch mit Creator-Platzierungen. Wir haben zusammengetragen, was von dort tatsächlich belegt ist, was nicht, und wie wir als Agentur mit der Umstellung umgehen.

Bernhard Valek

Bernhard Valek

Performance Marketing Manager

Key Takeaways

Standard ist an

Ab dem 17. September 2026 steht jede Sponsored-Products-Kampagne in zehn europäischen Ländern auf „Reichweite außerhalb von Amazon erhöhen“. Wer nichts tut, zahlt ab Tag eins für Klicks von Pinterest, Drittanbieter-Apps und Creator-Content, mit den Geboten, die für die Amazon-Suche kalkuliert waren.

Aus den USA gibt es keine belastbaren Zahlen

Weder Amazon noch die großen Agenturen haben bis September 2026 Conversion- oder ACOS-Daten zu Off-Amazon-Platzierungen veröffentlicht. Deine eigenen Platzierungsberichte sind die einzige Datenquelle, die für dich zählt.

Nicht auf Kontoebene abschalten

Die Kontoabschaltung läuft über einen Support-Fall und nimmt dir die Möglichkeit, in einzelnen Kampagnen zu testen. Stell stattdessen alle aktiven Kampagnen per Bulk auf „Reichweite auf Amazon beschränken“ und öffne bewusst ausgewählte Kampagnen wieder.

Blended ACOS verdeckt die Verschiebung

Off-Amazon-Klicks sind oft billiger und konvertieren schlechter. Beides kann sich im Gesamt-ACOS gegenseitig aufheben. Bewerte die Platzierung „Außerhalb von Amazon“ im Platzierungsbericht separat nach CPC, Conversion-Rate und Spend-Anteil.

Neue Kampagnen prüfen

Die Umstellung per Bulk gilt nur für Bestandskampagnen. Jede neu angelegte Kampagne startet wieder mit aktiver Off-Amazon-Ausspielung. Nimm die Einstellung in deine Kampagnen-Checkliste auf.

Artikel

Inhalt8 Abschnitte

Was sich am 17. September konkret ändert

Ab dem 17. September 2026 dürfen deine Sponsored-Products-Kampagnen außerhalb von Amazon ausgespielt werden, und zwar ohne dass du etwas dafür tust. Es gelten deine aktuellen Kampagneneinstellungen, Gebote und Budgets. Abgerechnet wird wie bisher pro Klick, und jeder Klick landet auf deiner Produktdetailseite im Amazon-Shop.

Betroffen sind laut Amazon Kampagnen in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Frankreich, Italien, Irland, Belgien, den Niederlanden, Polen und Schweden. Zwei Arten von Platzierungen kommen hinzu:

  • Websites und Apps von Drittanbietern, ausdrücklich genannt wird Pinterest. In den USA gehören seit dem Start auch BuzzFeed, Hearst, das Creator-Netzwerk Raptive sowie Ziff-Davis-Marken wie Lifehacker und Mashable dazu (Amazon-Ankündigung zum US-Start).
  • Content Creator aus dem Amazon Influencer-Programm. Amazon empfiehlt Creators Produkte, die zu ihrer Ausrichtung passen. Die Creators entscheiden dann selbst, welche davon sie in Rezensionen, redaktionellen Beiträgen und Kaufratgebern zeigen. Du hast auf diese Auswahl keinen direkten Einfluss.

In den Kampagneneinstellungen gibt es dafür einen neuen Abschnitt „Reichweite auf Amazon und außerhalb von Amazon anpassen“ mit zwei Optionen: „Reichweite außerhalb von Amazon erhöhen“ ist die Standardeinstellung und liefert auf und außerhalb von Amazon aus. „Reichweite auf Amazon beschränken“ hält die Kampagne auf Amazon-eigenen Flächen. Die Einstellung lässt sich jederzeit ändern, einzeln pro Kampagne oder gesammelt per Bulk-Tabelle.

Standard heißt: aktiv. Amazon formuliert das in der Mail selbst so: „Sie müssen nichts weiter unternehmen.“ Genau das ist der Punkt. Nichts tun ist ab dem 17. September eine Entscheidung für breitere Ausspielung mit Geboten, die du für die Amazon-Suche kalkuliert hast.

Was aus den USA belegt ist, und was nicht

Das Wichtigste zuerst: Es gibt bis heute keine veröffentlichten, belastbaren Performance-Daten zu Off-Amazon-Sponsored-Products. Weder Amazon noch Agenturen wie Pacvue, Perpetua, Skai oder Quartile haben Conversion-Raten, CPCs oder ACOS-Werte für diese Platzierung publiziert. Wer dir eine saubere US-Case-Study mit Zahlen verspricht, hat sie in aller Regel nicht.

Die Zeitleiste in den USA

  • Oktober 2023: Amazon startet die Ausspielung auf Pinterest, BuzzFeed, Hearst, Raptive und Ziff-Davis-Marken. Teilnahme automatisch, keine Abschaltmöglichkeit. Amazon selbst spricht von „start small, learn, and expand“.
  • August 2025: Amazon führt die Kampagneneinstellung mit den zwei Optionen ein, nachdem Seller sich über nicht steuerbare Ausgaben beschwert hatten (Feedvisor zur Einführung der Steuerung).
  • 8. Juni 2026: Die Spalte „Off-Amazon ad serving“ kommt in die Bulk-Tabellen für US-Werbetreibende (ppc.land zur Bulk-Spalte).
  • 10. August 2026: Creator-Platzierungen aus dem Influencer-Programm gehen live, alle aktiven Kampagnen werden automatisch mit bestehenden Geboten und Budgets aufgenommen (ppc.land zum Creator-Start).
  • 17. September 2026: Europa folgt mit beiden Platzierungsarten gleichzeitig.

Was Pinterest darüber verrät

Aus Pinterest-Sicht ist das Programm ein Erfolg. Bereits Anfang 2024 enthielten rund 30 Prozent der Suchanzeigen auf Pinterest Amazon-Produkte, Analysten schätzten den Umsatzbeitrag auf etwa 120 Millionen US-Dollar pro Jahr (eMarketer zu den Pinterest-Zahlen). Das sagt viel über das Volumen, das Amazon dort einkauft, und nichts darüber, ob sich die Klicks für den einzelnen Werbetreibenden rechnen.

Warum es keine Zahlen gibt. Der Platzierungsbericht weist Off-Amazon zwar als eigene Zeile aus, aber niemand außer Amazon sieht, welcher Anteil auf Pinterest, welcher auf Publisher-Seiten und welcher auf Creator-Content entfällt. Ohne diese Aufteilung lassen sich Ergebnisse kaum verallgemeinern. Deine eigenen Kampagnen sind damit die einzige Datenquelle, die für dich zählt.

Warum Off-Amazon-Klicks anders ticken als Suchklicks

Ein Klick in der Amazon-Suche kommt von jemandem, der gerade kaufen will. Ein Klick in einem Pinterest-Feed oder unter einem Creator-Ratgeber kommt von jemandem, der sich inspirieren lässt. Dein Gebot ist aber für den ersten Fall kalkuliert. Genau da entsteht das Problem, und zwar an vier Stellen gleichzeitig.

Gebotsanpassungen für Platzierungen greifen nicht. Deine Aufschläge für „Oben auf der Suchseite“ oder „Produktseiten“ gelten nicht für Off-Amazon-Inventar. Dort zählt dein Basisgebot, dynamische Gebotsstrategien bleiben aktiv. Eine Kampagne mit hohem Basisgebot und niedrigen Platzierungsaufschlägen zahlt außerhalb von Amazon also relativ viel.

Budgets werden geteilt. Es gibt kein eigenes Off-Amazon-Budget. Jeder Euro, der auf Pinterest ausgegeben wird, fehlt in der Suche. Bei knappen Tagesbudgets kann das dazu führen, dass deine Kampagne mittags erschöpft ist, obwohl die wertvollen Suchklicks noch kommen würden.

Suchbegriffe werden erfunden. Auf Pinterest oder in einem Creator-Beitrag hat niemand etwas gesucht. Amazon ordnet dem Klick trotzdem einen Suchbegriff zu, der nach Einschätzung des Systems zum Kontext passt. Diese Begriffe tauchen in deinem Suchbegriffsbericht auf, obwohl kein Kunde sie je eingegeben hat. Wer daraus automatisch negative Keywords ableitet oder neue Exact-Kampagnen baut, optimiert auf Daten, die es so nicht gibt.

Der Gesamt-ACOS verdeckt die Verschiebung. Billigere Klicks senken den durchschnittlichen CPC, schlechtere Conversion senkt den Umsatz pro Klick. Beides zusammen kann im ACOS neutral aussehen. Wer nur die Kampagnenebene betrachtet, sieht die Veränderung nicht, sie steckt in der Platzierungszeile „Außerhalb von Amazon“.

Was das für die Bewertung heißt, haben wir in TACOS statt ACOS grundsätzlich beschrieben: Eine Kennzahl auf Kampagnenebene reicht nicht, wenn sich darunter der Charakter des Traffics ändert.

Unsere Empfehlung: nicht auf Kontoebene abschalten, sondern per Bulk pro Kampagne

Wir stellen bei unseren Kunden alle aktiven Sponsored-Products-Kampagnen per Bulk-Tabelle auf „Reichweite auf Amazon beschränken“ und öffnen anschließend gezielt einzelne Kampagnen wieder für Tests. Die Kontoabschaltung über den Anzeigen-Support lehnen wir ab, obwohl sie auf den ersten Blick bequemer wirkt.

Der Grund ist einfach: Die Kontoabschaltung ist ein Einbahnweg mit Wartezeit. Du eröffnest einen Support-Fall, Amazon schaltet das Konto komplett ab, und wenn du in drei Monaten in einer Discovery-Kampagne testen willst, brauchst du wieder einen Support-Fall. Die Kampagnenebene dagegen steuerst du selbst, sofort und reversibel.

Dazu kommt ein zweiter Punkt: Off-Amazon-Reichweite ist nicht per se schlecht. Für Marken mit hohem Wiederkaufanteil, starker Detailseite und Produkten, die von Inspiration leben, etwa Wohnen, Küche, Beauty oder Hobby, kann ein Creator-Ratgeber tatsächlich Neukunden bringen, die in der Amazon-Suche nie nach dir gesucht hätten. Das willst du nicht pauschal ausschließen, sondern gezielt prüfen.

So gehst du per Bulk vor

  1. Lade in der Werbekonsole unter Sammelvorgänge eine Bulk-Tabelle für Sponsored Products herunter, Zeitraum egal, aber mit allen aktiven Kampagnen.
  2. Suche die neue Spalte für die Off-Amazon-Ausspielung auf Kampagnenebene. In den US-Tabellen heißt sie „Off-Amazon ad serving“, die deutsche Bezeichnung zeigt dir die Tabelle ab dem 17. September.
  3. Setze den Wert für alle aktiven Kampagnen auf die Option, die der Beschränkung auf Amazon entspricht, und lade die Tabelle wieder hoch.
  4. Prüfe in den Kampagneneinstellungen stichprobenartig, ob die Umstellung angekommen ist.
  5. Trage die Einstellung in deine Checkliste für neue Kampagnen ein. Jede neu angelegte Kampagne startet wieder mit aktiver Off-Amazon-Ausspielung.

Wir bauen gerade ein kleines Tool, mit dem du alle aktiven Kampagnen eines Kontos mit wenigen Klicks umstellen kannst, ohne die Bulk-Tabelle von Hand zu bearbeiten. Sobald es fertig ist, verlinken wir es hier.

Wer die Off-Amazon-Ausspielung komplett aus dem Konto haben will, weil zum Beispiel Markenrichtlinien das verlangen, kann das weiterhin über einen Support-Fall in der Werbekonsole beantragen. Für alle anderen ist die Kampagnenebene der bessere Weg.

So richtest du einen sauberen Test ein

Ein sinnvoller Off-Amazon-Test braucht drei Dinge: eine Kampagne, deren Zweck Reichweite ist, einen Vergleichszeitraum vor dem 17. September und getrennte Kennzahlen für die Platzierung. Ohne diese drei Punkte vergleichst du am Ende nur einen ACOS mit einem anderen und lernst nichts.

Welche Kampagnen sich eignen

  • Auto-Kampagnen und Broad-Kampagnen mit Discovery-Zweck. Hier ist das Ziel ohnehin, neue Suchräume zu finden. Off-Amazon-Klicks passen zu diesem Zweck.
  • Produkte mit starker Detailseite und wettbewerbsfähigem Preis. Ein Off-Amazon-Klick landet kalt auf deiner Detailseite, ohne Suchkontext. Was dort nicht überzeugt, konvertiert erst recht nicht. Prüfe die Seite vorher, zum Beispiel mit unserer Amazon-Listing-Analyse.
  • Besonders geeignet: Produkte mit einem hohen Anteil an Wiederkäufern. Jetzt können wir den Kunden auch außerhalb von Amazon zum Kauf animieren.
  • Nicht ideal: Exact-Kampagnen auf deine Marken- und Kern-Keywords. Die sind auf Verteidigung ausgelegt, jeder Off-Amazon-Euro dort ist fehl am Platz.

Welche Kennzahlen du getrennt liest

Ziehe dir den Platzierungsbericht für Sponsored Products und filtere auf die Zeile für Platzierungen außerhalb von Amazon. Lies dort vier Werte im Vergleich zu den Amazon-Platzierungen derselben Kampagne:

  • Spend-Anteil: Wie viel Prozent des Kampagnenbudgets fließt nach außen? Alles über zehn bis 15 Prozent in einer Kampagne, die nicht für Reichweite gedacht ist, ist ein Warnsignal.
  • CPC: Off-Amazon-Klicks sind meist günstiger. Das ist kein Erfolg, sondern nur eine Ausgangsgröße.
  • Conversion-Rate: Der eigentliche Prüfstein. Liegt sie deutlich unter der Conversion-Rate der Suche, muss der günstigere CPC das ausgleichen, sonst zahlst du drauf.
  • Neukundenanteil: Sponsored Products liefert Neukundenkennzahlen nur eingeschränkt. Wenn du Amazon Marketing Cloud nutzt, findest du die Off-Amazon-Klicks dort unter dem Platzierungstyp „Others“ und kannst Kundenpfade nachverfolgen (Intentwise zur Auswertung in AMC).

Wie lange du testest

Gib dem Test 30 Tage, bevor du erste Schlüsse ziehst, und 60 bis 90 Tage, bevor du das Budget der Kampagne dauerhaft veränderst. Creator-Content baut sich langsam auf, weil Creators erst Produkte auswählen und Inhalte produzieren müssen. Eine Kampagne, die in Woche eins außen nichts liefert, kann in Woche sechs anders aussehen. Umgekehrt gilt: Wenn eine Kampagne nach 90 Tagen außen null Bestellungen bei messbarem Spend zeigt, ist die Entscheidung gefallen.

Brand Safety: Sperrlisten für Domains, Apps und Creators

Unabhängig davon, ob du Off-Amazon-Ausspielung nutzt, solltest du die Sperrlisten auf Kontoebene kennen. Amazon bietet zwei Ebenen: eine Domain- und App-Sperrliste, in die du Domainnamen oder App-IDs einträgst, und eine Creator-Sperrliste, in die du einzelne Creator-Handles aufnimmst, die nicht zu deiner Marke passen.

In der Praxis wirst du die Creator-Sperrliste erst füllen können, wenn du siehst, wer deine Produkte zeigt. Amazon blockiert nach eigener Aussage automatisch Seiten und Apps, die als nicht markensicher gelten. Für spezifische Ausschlüsse, etwa ein Publisher-Umfeld, das nicht zu einem Premium-Produkt passt, bist du selbst zuständig.

Ein Punkt, den viele übersehen: Die Sperrlisten gelten für das gesamte Konto, die Ausspielungs-Einstellung dagegen pro Kampagne. Wer also in zwei Kampagnen testet, sollte die Sperrlisten trotzdem vollständig pflegen, weil sie für alle Tests gleichzeitig wirken.

Deine Checkliste bis zum 17. September

  • Platzierungsbericht für die letzten 30 Tage ziehen und als Baseline speichern. Ab dem 17. September vergleichst du dagegen.
  • Bulk-Tabelle für alle aktiven Sponsored-Products-Kampagnen herunterladen und die Off-Amazon-Ausspielung auf Amazon beschränken.
  • Zwei bis drei Discovery-Kampagnen mit guten Detailseiten auswählen und dort die Ausspielung bewusst offen lassen. Tagesbudget dieser Kampagnen prüfen, damit der Test nicht die Suche verdrängt.
  • Automatische Regeln für negative Keywords und Keyword-Harvesting für die Testkampagnen vorerst pausieren, damit erfundene Suchbegriffe nicht in deine Struktur wandern.
  • Einstellung für neue Kampagnen in die interne Checkliste aufnehmen.
  • Domain- und App-Sperrliste anlegen, auch wenn sie anfangs leer bleibt.
  • Termin in 30 Tagen setzen: Platzierungsbericht der Testkampagnen auswerten, Spend-Anteil, CPC und Conversion-Rate außen gegen innen.

Wenn du unsicher bist, welche Kampagnen in deinem Konto für einen Test in Frage kommen, schauen wir uns das gemeinsam an. Ein Erstgespräch reicht, um die Struktur einzuordnen. Wie wir Budgetverschwendung in Konten generell aufspüren, beschreiben wir im Artikel zu Signalen für Budgetverschwendung im Amazon Advertising Audit.

Häufige Fragen

01

Gilt die Off-Amazon-Ausspielung auch für Sponsored Brands und Sponsored Display?

Nein, die Ankündigung vom 17. September betrifft ausschließlich Sponsored Products. Sponsored Display hatte schon immer Platzierungen außerhalb von Amazon, allerdings als eigener Anzeigentyp mit eigenem Budget und eigener Steuerung. Sponsored Brands bleibt auf Amazon-eigene Flächen beschränkt. Neu ist also nicht die Off-Amazon-Reichweite an sich, sondern dass sie jetzt im Anzeigentyp mit dem größten Budgetanteil standardmäßig mitläuft.

02

Wie werden Off-Amazon-Verkäufe zugeordnet?

Genauso wie jeder andere Sponsored-Products-Klick. Der Kunde klickt außerhalb von Amazon, landet auf deiner Detailseite im Amazon-Shop, und ein Kauf innerhalb des üblichen Attributionsfensters wird der Kampagne zugerechnet. Eine modellierte Attribution wie bei Amazon DSP kommt hier nicht zum Einsatz, weil der Klick direkt in den Shop führt. Für dich heißt das: Die Zahlen im Platzierungsbericht sind so verlässlich wie die für Suchplatzierungen, nur eben getrennt zu lesen.

03

Kann ich die Off-Amazon-Ausspielung nur für bestimmte Länder abschalten?

Indirekt ja. Die Einstellung liegt auf Kampagnenebene, und Kampagnen sind immer einem Marktplatz zugeordnet. Wenn du also in Deutschland testen, in Frankreich aber beschränken willst, stellst du einfach die jeweiligen Kampagnen unterschiedlich ein. Eine länderweite Einstellung im Konto gibt es nicht, brauchst du aber auch nicht.

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Ueber den Autor

Bernhard Valek

Bernhard Valek

Performance Marketing Manager

Als Teil des AMZ Advertise Teams unterstuetzt Bernhard Valek Marken dabei, ihre Amazon Advertising Performance nachhaltig zu verbessern.

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