Artikel
Welche Aufgaben DSP besser loest als klassische Sponsored Ads
DSP spielt seine Staerke vor allem dann aus, wenn Zielgruppen ueber den Amazon-Kosmos hinaus erreicht oder erneut angesprochen werden sollen. Retargeting von Detailseitenbesuchern, Reaktivierung von Warenkorbabbrechern oder Upper-Funnel-Kampagnen lassen sich hier deutlich differenzierter umsetzen.
Fuer reine Keyword-getriebene Nachfrage bleiben Sponsored Products und Sponsored Brands haeufig effizienter. DSP ist daher eher Erweiterung als Ersatz.
Welche Voraussetzungen Seller mitbringen sollten
Wer in DSP investiert, sollte bereits stabile Listings, gute Conversion-Rates und saubere Standardkampagnen haben. Andernfalls wird teurer Traffic auf ein System geleitet, das im unteren Funnel noch nicht ausgereift ist.
Zusaetzlich braucht es klares Tracking und Reporting. Gerade bei kanaluebergreifenden Effekten ist es entscheidend, Reichweite nicht mit Wirkung zu verwechseln.
Wie ein sinnvoller DSP-Test aussieht
Ein guter Einstieg beginnt selten maximal breit, sondern mit klaren Use Cases. Retargeting, Markenverteidigung und gezielte Tests auf einzelne Produktgruppen liefern meist schneller verwertbare Erkenntnisse als grosse Reichweitenkampagnen.
Entscheidend ist, dass Learnings eng mit Search- und Retail-Daten verknuepft werden. Nur dann wird DSP zu einem steuerbaren Wachstumshebel.
Ueber den Autor

Felix
Head of Performance Marketing
Als Teil des AMZ Advertise Teams unterstuetzt Felix Marken dabei, ihre Amazon Advertising Performance nachhaltig zu verbessern.